Spathius exarator gegen Anobien

Effektiv und praktikabel: Nützlinge gegen Nagekäfer

Der Nagekäfer aus der Familie der Anobiidae ist der häufigste Holzschädling in Kirchen, Baudenkmälern und Museen. Durch die Zerstörung von Einbauten und Inventar richtet er irreversible Schäden an. Die konventionellen Methoden zu seiner Bekämpfung sind aufwändig, kostenintensiv und zum Teil auch umweltschädlich. Wir freuen uns, dass wir eine effektive Alternative anbieten können.

Zum Fressen gern
In der Biologischen Schädlingsbekämpfung nutzen wir seit jeher spezielle Schlupfwespenarten zur Bekämpfung von Vorrats- und Materialschädlingen. Durch wissenschaftliche Forschung eigene und jahrelange Laborversuche und mehrjährige Testreihen haben wir zudem eine effektive und praktikable Methode zur Bekämpfung von Holzschädlingen entwickelt. Seit über einem Jahrzehnt können wir durch unsere eigene Massenzucht den wirksamsten Gegenspieler der Anobien, die parasitische Schlupfwespenart Spathius exarator, kommerziell anbieten und einsetzen.

Sehen Sie die Entwicklung der Schlupfwespe im Video 

Mit der „Freilassung“ der Schlupfwespen allein ist es dabei jedoch nicht getan. Unsere BiologInnen erfassen sämtliche Parameter, werten diese aus und erstellen ein Konzept zur wirksamen Befallsdezimierung.

Tödlich für Anobien: Der Lebenszyklus von Spathius exarator

 Spathius exarator lokalisiert die Anobienlarve von außen. Mit ihrem Legestachel sticht sie durch das Holz und lähmt die Larve.

 

 

B  Auf die gelähmte Larve legt sie ihr Ei ab.

 

 

C  Die Larve des Nützlings schlüpft und ernährt sich von der Anobien-Larve.

 

 

D  Die Anobien-Larve stirbt ab. Spathius verpuppt sich und fliegt als fertige Schlupfwespe ins Freie.

 

 

E  Die junge Schlupfwespe sucht eine (neue) Wirtslarve zur Eiablage.

Sehen Sie die Entwicklung der Schlupfwespe im Video

APC Biologische Schädlingsbekämpfung: Mit Schlupfwespen gegen Anobien

Der am meisten vorhandene Holzschädling in Kirchen, Baudenkmälern und Museen ist der Nagekäfer aus der Familie der Anobiidae. Bei der Bekämpfung sind die konventionellen Methoden häufig mit Begleiterscheinungen verbunden, die nicht für jede Aufgabenstellung geeignet sind. Nicht nur der hohe Aufwand und die Beeinträchtigung der Nutzbarkeit des Objekts stellen einen doch eher negativen Aspekt dar, sondern auch die der Umwelt.

Dass die Schlupfwespenart Spathius exarator ein natürlicher Gegenspieler der Anobie ist, ist seit langem bekannt. Das Neue an dieser Thematik ist, diesen Nützling ökonomisch zu züchten, sowie ihn gezielt und nachprüfbar zur Bekämpfung des Holzschädlings einzusetzen. Was einmal eine Idee war, wurde nun zum Erfolg.

In unseren Laboren wird schon seit Jahren eine stabile Massenzucht der Schlupfwespe Spathius exarator vorgenommen. Eine fachgerechte Anwendung und Dokumentation können wir durch die Massenzüchtung und exklusive Anwendung des Verfahrens in unserem eigenem Hause gewährleisten.

Das Prinzip lässt sich einfach erklären: Der von uns in großen Mengen freigesetzte Nützling Spathius exarator parasitiert die Larven der Anobien. Dieses Verfahren wurde bereits in zahlreichen renommierten Objekten in Deutschland, aber auch im Ausland angewandt. Gerade Museen und sakrale Sammlungen oder Einbauten, sind besonders für diese Art der Schädlingsbekämpfung geeignet. Das liegt daran, dass während der gesamten Behandlungsmethode die Räume weiterhin öffentlich zugänglich bleiben und das Inventar unter keinerlei Beeinträchtigungen leidet.

Doch nicht nur die „Räume“ bleiben unbeeinträchtigt, sondern auch die Besucher erleiden keinerlei Störungen durch die Behandlung. Denn unsere treffsicheren Verbündeten sind gerade einmal 5-8 mm klein und fliegen kaum umher. Dazu sind sie viel zu beschäftigt mit dem Aufspüren ihrer Beute im Holz.

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