Tierbestimmung

APC Tierbestimmungsdienst

Fundierte Kenntnis für gezielte Schädlingsbekämpfung

Die exakte Kenntnis von Schädlingsart, deren Biologie und Ökologie ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schädlingsbekämpfung. APC bietet Ihnen einen Tierbestimmungsdienst. Die Tiere werden in unseren hauseigenen Bestimmungslabors von unseren BiologInnen identifiziert oder an qualifizierte Partner zur genetischen Untersuchung weitergeleitet.

Das Analyseergebnis wird immer von uns interpretiert und auf ihre spezielle Situation hin aufbereitet, z.B. mit Bekämpfungsempfehlungen.

Es stehen ihnen folgende Dienste zur Verfügung:

  • Morphologische Bestimmung oder „klassiche Tierbestimmung“ Einzelprobe
  • Morphologische Bestimmung oder „klassische Tierbestimmung“ Sammelprobe
  • Genetische Untersuchung anhand DNA Barcoding
  • Bildbestimmung

Schreiben Sie dazu, wo Sie die Tiere gefunden haben und in welcher Anzahl sie auftreten – vereinzelt oder in Massen. Bitte geben Sie Ihre genaue Adresse und Telefonnummer an und senden Sie die zu identifizierenden Tiere an:

APC AG Tierbestimmungsdienst

Brunsbütteler Damm 183, 13581 Berlin

Gräfenhäuser Str. 201, 64293 Darmstadt

Grubenstraße 50, 99086 Erfurt

Marshallweg 6, 22111 Hamburg

Longericher Str. 237, 50739 Köln

Ostendstraße 132, 90482 Nürnberg

Unsere Dienstleistungen

  • Morphologische Bestimmung oder „klassiche Tierbestimmung“ Einzelprobe:

    Für eine exakte Bestimmung ist es notwendig, dass die Tiere möglichst vollständig und unversehrt bei uns ankommen. Bitte sammeln Sie einige – möglichst unversehrte - Exemplare und schicken Sie uns die Tiere ein. Wir empfehlen den Versand in bruchsicheren Behälter (z.B. leere Filmdose oder ähnliches). Bitte kleben Sie die Tiere nicht mit Tesafilm auf!

  • Morphologische Bestimmung oder „klassische Tierbestimmung“ Sammelprobe:

    Das ist grundsätzlich nichts anderes als bei einer Einzelprobe, aber die Aussage des Analyseergebnis ist eine andere. Bei der Einzelprobe, versuchen wir eine Bestimmung der Probe bis zur Art durchzuführen. Bei diesem Dienst schließen wir aus, dass es ein bestimmter Schädling ist.

    Beispielsweise senden uns Kunden Insektenproben zu, die über Monate gesammelt wurden. Von Interesse ist dann, ob es sich bei den Tieren beispielsweise um Holzschädlinge, wie den Nagekäfer oder dem Holzbock handelt. Das heißt, dass es nicht wichtig ist, was diese 20 Individuen oder mehr für Insekten sind, sondern nur ob es dieser bestimmte Schädling ist. Zu dieser Aussage kommen wir schneller und einfacher und können diesen Service daher auch günstiger anbieten.

  • Genetische Untersuchung anhand DNA Barcoding - Was kann diese Methode leisten?

    Mit Hilfe dieser Technik können einzelne Fragmente oder Insektenteile, sofern sie noch verwertbare DNA enthalten, untersucht werden. Beispielsweise im Mehl finden sich kleine schwarze Fremdkörper, die an Insektenteile erinnern. Diese können mit der klassischen Methode nur sehr schwer oder gar nicht weiter identifiziert werden, da hierzu in der Regel die Bestimmungsmerkmale des ganzen Organismus herangezogen werden müssen. Wir haben einen renommierten Partner, der die Laborarbeit für uns übernimmt. Wir helfen Ihnen die Proben entsprechend vorzubereiten und hinterher das Ergebnis zu interpretieren. Die Laufzeit für diesen Dienst ist abhängig von Auslastung und Saison, beträgt aber im Normalfall 7-9 Tage.

  • Bildbestimmung

    Diese Art der Bestimmung ist spätestens mit den Smartphones und deren immer leistungsfähigeren Kameras nicht mehr weg zu denken, stößt jedoch auch schnell an Grenzen. Da die Kamera nicht mit dem „Auge des Biologen“ hinsieht und so selten die relevanten Details eingefangen werden. Mit leistungsfähiger Bildbearbeitungssoftware versuchen wir Ihnen eine belastbare Aussage zu geben. Ist das Bild nicht bestimmbar – aus welchem Grund auch immer- ist das schnell klar und es entstehen keine Kosten.

Ein exaktes Ergebnis gibt Sicherheit

Das Analyseergebnis mit einem kurzen Steckbrief zur Biologie und Ökologie des eingesandten Tieres haben Sie innerhalb weniger Tage schriftlich.

Bei sehr schwierig zu bestimmenden Tieren (unvollständige oder sehr seltene Proben) erhalten Sie das Ergebnis spätestens innerhalb von 2 Wochen. Bei dringendem Handlungsbedarf informieren wir Sie vorab telefonisch.

Gewissheit für wenig Geld! 

Die Kosten für diesen Service werden bei anschließender Auftragserteilung zur Schädlingsbekämpfung gutgeschrieben. Erfolgt keine Auftragserteilung, stellen wir eine Rechnung. Alle Preise sind inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Die fünf typischen Schädlings-Gruppen

  • GESUNDHEITS- und HYGIENESCHÄDLINGE
    • Pharaoameise
    • Blaue Fleischfliege (Schmeißfliege)
    • Graue Fleischfliege
    • Gemeine Stechfliege (Wadenstecher)
    • Stubenfliege (Große, Gemeine, Kleine Stubenfliege)
    • Fruchtfliegen
    • Kriebelmücke
    • Gemeine Stechmücke (Hausmücke, Kleine Stechmücke)
    • Stechmücken-Larve
    • Wald-, Wiesenmücke
    • Hausmäuse
    • Ratten
    • Amerikanische Schabe
    • Deutsche Schabe (Hausschabe)
    • Möbel- oder Braunband-Schabe, Orientalische Schabe
    • Australische Schabe
  • VORRATSSCHÄDLINGE
    • Australischer Diebskäfer
    • Brotkäfer
    • Getreidekapuziner
    • Getreidenager, Schwarzer
    • Getreideplattkäfer
    • Khaprakäfer
    • Kornkäfer
    • Leistenkopfplattkäfer
    • Maiskäfer
    • Mehlkäfer
    • Moderkäfer
    • Reiskäfer
    • Reismehlkäfer, Amerikanischer
    • Reismehlkäfer, Rotbrauner
    • Tabakkäfer
    • Hausmäuse
    • Ratten
    • Mehlmilben
    • Speichermotte = Heumotte = Kakaomotte
    • Dörrobstmotte, Kupferrote
    • Getreidemotte
    • Kornmotte
    • Mehlmotte 
  • MATERIALSCHÄDLINGE
    • Rossameise
    • Rotbraune Wiesen-Waldameise
    • Dornspeckkäfer
    • Wollkrautblütenkäfer
    • Kugelkäfer
    • Messingkäfer
    • Museumskäfer
    • Pelzkäfer, Dunkler
    • Pelzkäfer, Gefleckter
    • Speckkäfer, Gemeiner
    • Speckkäfer, Peruvianischer
    • Teppichkäfer
    • Fellmotte
    • Kleidermotte
    • Korkmotte
    • Pelzmotte
    • Staublaus oder Bücherläuse
    • Silberfischchen 
  • LÄSTLINGE
    • Rasenameise
    • Mattschwarze Wegameise
    • Kellerassel
    • Kleine Stubenfliege
    • Tau- oder Essigfliege
    • (Hornissen)
    • Heimchen (Hausgrille)
    • Siebenschläfer
    • Steinmarder
    • Mücken
    • Wiesenschnake
    • Wespen
    • Deutsche Wespe
    • Gemeine Wespe 
  • PARASITEN
    • Hundefloh
    • Katzenfloh
    • Menschenfloh
    • Rattenfloh (Pestfloh)
    • Bettwanze (Cimex lectularius)
    • Taubenzecke
    • Waldzecke (Holzbock) 

Gewissheit für wenig Geld

  • Hausratte
    Rattus rattus

    Aussehen: braun oder schiefergrau bis schwarz gefärbt, Verwechslungsgefahr mit Wanderratte, schlanker Körper, spitze Schnauze, Kopf-Rumpf-Länge 17 - 22 cm, eine Schwanzlänge von 18 - 23 cm

    Lebensweise: stark an das menschliche Umfeld angepasst, auf wärmere Innenräume angewiesen, meistens in oberen Stockwerken, Nachtaktiv, individuenreiche Kolonien, sehr guter Kletterer

    Nahrung: Allesfresser, pflanzliche Nahrung wird bevorzugt

    Nachweis: längliche bananenartige Kotspuren, Nagespuren, Spuren im staubigen Bereich ohne Schleifspuren des Schwanzes

  • Hausmaus
    Mus musculus

    Aussehen: Kopf-Rumpf-Länge: 6 - 9 cm, Schwanzlänge 7 - 10 cm, Färbung graubraun, Spitze Schnauze, große leicht behaarte Ohren

    Lebensweise: Leben in Familienverbänden nahe einer Futterquelle, können ausgezeichnet klettern, Nester in Hohlräumen, Verpackungen, Wänden oder Fußböden

    Nahrung: Getreide und Getreideprodukte

    Nachweis: Nagespuren, Kotansammlungen, Urinmarkierungen, deutlicher Geruch in befallenen Räumen

  • Orientalische Schabe
    Blatta orientalis

    Aussehen: Imagines: langoval, Männchen bis zu 25 mm, Weibchen bis 30 mm, Färbung dunkelbraun bis schwarz, Larven: hell- bis mittelbraun in den ersten drei Stadien, ab dem 4 Stadium dunkelbraun bis schwarz

    Lebensweise: nachtaktiv, schlechte Kletterer, bevorzugt feuchtwarme Bereiche z.B. Bäckereien Brauereien etc., bei starkem Befall unangenehmer Geruch, Zulauf oft aus der Kanalisation oder Fernwärme, Kältetolerant

    Nahrung: Allesfresser

    Nachweis: Nachweis auf Klebefallen, tote Schaben, Eipakete

  • Mehlmotte
    Ephestia kuehniella

    Aussehen: 11 - 14 mm groß, Vorderflügel blau bis silbrig grau, Larven 1 - 15 mm, gelblich weiß

    Lebensweise: Falter sind nachtaktiv, starke Spinntätigkeit der Larven, Imagine/ Falter wenig aktiv

    Nahrung: Nahrung muss Cholesterin enthalten, Pflanzliche Lebensmittel, Mehl, Getreideprodukte, Nüsse

    Nachweis: Monitoring mit Pheromonfallen, Gespinste, Larven in Substraten

  • Rotbrauner Reismehlkäfer
    Cryptolestes ferrugineus

    Aussehen: 2 - 4,5 mm lang und schmal, Färbung rotbraun, Antennen mit 3-gliedriger Keule Eilarven ca. 1 mm lang, erwachsene Larven 8 mm Puppen weißlich bis gelbbraun

    Lebensweise: Käfer Lichtscheu, adulte Stadien sind flugfähig

    Nahrung: Bruchgetreide oder beschädigtes Getreide, ölhaltige Samen wie Sonnenblumenkerne und Trockenobst, Tierfutter, Mehl

    Nachweis: Monitoring mit Pheromonfallen, Larven, Laufspuren im Mehl oder Staub, Verfärbung von Mehl

  • Gewöhnlicher Nagekäfer
    Anobium punctatum

    Aussehen: 3 - 5 mm lang, Halsschild mittig mit Höcker, flugfähig, Larve ist mobil und dringt in Holz ein

    Lebensweise: Fraßgänge im inneren des Holzes mit 0,5 - 2 mm Durchmesser, Ausbreitung über befallene Hölzer

    Nahrung: Einheimische und tropische Laub- und Nadelhölzer

    Nachweis: Ausflugslöcher der Käfer, aus den Löchern austretendes Bohrmehl, tote oder lebende Käfer

  • Schmeißfliege
    Calliphora vicina

    Aussehen: ca. 9 - 14 mm lang, Vorderflügel oberseits behaart, Rumpf dunkel mit dunkelblauem Schimmer, Maden bis zu 18 mm lang, elfenbeinfarbig

    Lebensweise: haben einen sehr guten Geruchssinn, können an glatten Oberflächen und Decken landen, Überwinterung erfolgt als Fliege in Ritzen und Spalten

    Nahrung: Maden: Aas, Fleisch, Wurst, Käse

    Fliegen: Fleisch, Fäkalien die mit Hilfe des Speichels verflüssigt werden

    Nachweis: Mit Hilfe von UV- Lampen bzw. Klebetafeln

  • Stadttaube
    Columba livia domestica

    Aussehen: Körperlänge 31 - 34 cm, Kopf, Hals Brust sind blaugrau, am Nacken und and den Schwingen glänzend grünlich und rötlich violett schimmernd, Farben können stark variieren

    Lebensweise: Verbreitung weltweit, ganzjährig in Städten und stadtnahen Gebieten, sind perfekt an das Leben in der Stadt angepasst, ganzjährige Brut, zwei Eier pro Gelege

    Nahrung: Getreide, Hülsenfrüchte, Essensreste

    Nachweis: Kotablagerungen, Nester, Sichtung, Geräusche (Gurren)

  • Wanderratte
    Rattus norvegicus

    Aussehen: Kopf-Rumpf-Länge 18 - 25 cm, Schwanzlänge 15 - 21 cm, Schnauze stumpf, kleine Augen und Ohren, Rücken braun, Bauchseite hellgrau

    Lebensweise: sehr anpassungsfähig, leben hauptsächlich in unterirdischen Bauten, hervorragende Schwimmer, suchen in Gebäuden Schutz insbesondere im Winter

    Nahrung: Allesfresser

    Nachweis: Laufwege führen meistens an Wänden entlang, zigarrenförmige Kotpartikel, Spuren in staubigen Bereichen häufig mit Schleifspuren des Schwanzes

  • Deutsche Schabe
    Blattella germanica

    Aussehen: Langer ovaler flacher Körperbau, Körperlänge bis 16 mm, Färbung hellbraun, lange Antennen, charakteristisch sind die zwei dunklen Streifen auf dem Halsschild

    Lebensweise: Nachtaktiv, nicht flugfähig, sehr gute Läufer und Kletterer, feuchtwarme Bedingungen bevorzugt, weltweit in Gaststätten, Großküchen, Hotelbetrieben, Krankenhäusern, Ausbreitung über Lebensmittelverpackungen, Paletten

    Nahrung: Allesfresser

    Nachweis: Aktive Suche und Ausbringung von Klebefallen in potentiellen Befallsbereichen, Häutungsreste, tote oder lebendige Tiere, Eipakete

  • Dörrobstmotte
    Plodia interpunctella

    Aussehen: Imagines: Länge 6 - 9 mm, in Ruhestellung nach hinten gelegte Flügel, Kopf und Brustbereich rotbraun, Hinterflügel hellgrau, Larven: ausgewachsen 15 - 17 mm

    Lebensweise: Befällt Trockenobst, Nüsse, Mandeln Larven dringen durch kleinste Risse in Verpackungen ein, Puppenruhe erfolgt außerhalb des Substrates in höher gelegenen Bereichen, Adulte nehmen keine Nahrung außer Wasser zu sich

    Nahrung: Trockenobst, Mandeln, Nüsse, Tiernahrung, Süßwaren, sehr breites Nahrungsspektrum

    Nachweis: Monitoring durch Pheromonfallen, verunreinigte Lebensmittel, Wanderlarven, Gespinste

  • Kleidermotte
    Tineola bisselliella

    Aussehen: goldgelbe glänzende Vorderflügel, Hinterflügel grau gelb, Flügelspannweite 12 - 16 mm, Larven bis 10 mm groß, gelblich weiß

    Lebensweise: Entwicklung an trockenen, warmen Standorten, Larven spinnen Köcher von bis zu 10 - 12 fachen der Körperlänge

    Nahrung: Wolle tierischen Ursprungs, Felle, Haare, Getreide, Mehl, Fischmehl, Pelze, Tierpräparate

    Nachweis: Umherfliegende Männchen, Lochfraß in Textilien, Monitoring mit Pheromonfallen, Köcher der Larven, Haare werden an der Basis abgebissen

  • Brotkäfer
    Stegobium paniceum

    Aussehen: langoval, 2 - 3,5 mm lang, Färbung hell bis dunkelbraun

    Lebensweise: Feste Substanzen werden mit Bohrgängen durchzogen, Käfer sind in der Lage Verpackungsmaterialien zu durchbohren

    Nahrung: breites Nahrungsspektrum, trockene Vorräte, Gewürze, Trockentiernahrung, Mehl, Nudeln etc.

    Nachweis: Monitoring mit Pheromonfallen, auf Klebeflächen von Fliegenfanggeräten, tote oder lebendige Tiere, Kreisrunde Ausfluglöcher

  • Bettwanze
    Cimex lectularius

    Aussehen: Körperform oval, Körperlänge bis 6 mm, kurzer und breiter Kopf

    Lebensweise: Verstecke meist in direkter Umgebung des Wirtes, Bettgestell, Matratzen, nachtaktiv, scheut Nässe

    Nahrung: Blut von Säugetieren und Vögeln

    Nachweis: Lebende Wanzen, Kotspuren, Häutungsreste, charakteristischer Duft, Bettwanzenspürhund

  • Große Stubenfliege
    Musca domestica

    Aussehen: 7 - 8 mm groß, Graue Färbung mit 4 dunklen Längsstreifen auf der Vorderbrust, Hinterleib gelb, Eilarven weißlich transparent, später elfenbeinfarben

    Lebensweise: Eiablage und Entwicklung findet in Abfällen statt, Entwicklungsbereich der Maden und Aktivitätsschwerpunkt der Fliegen sind getrennt

    Nahrung: Fliege: kohlenhydrat- und eiweißhaltige Mischkost,

    Larve: organische eiweißhaltige Substrate u.a. Fäkalien, Haushaltsabfälle, Tierkadaver

    Nachweis: Mit Hilfe von UV-Lampen bzw. Klebetafeln

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